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Geschrieben von
Lisa Zwilling
Lisa Zwilling

Lisas Highlights auf der Alpenüberquerung Garmisch-Sterzing

Ich hatte das Glück die Alpenüberquerung von Garmisch nach Sterzing als Pathfinder wandern zu dürfen. Die Abwechslung zwischen Naturschönheiten und kulturellen Highlights haben mich zu eine Fan dieser Alpenüberquerung werden lassen.

Hier sind meine persönlichen Highlights:

Wundervolle Bergseen: Ferchensee, Lichtsee, Obernberger See

Die wunderschönen Tagesetappen werden immer wieder von herrlichen Bergseen gespickt. Diese erfrischenden Oasen und das Element Wasser begleiten einen während der gesamten Reise. Der Ferchensee und der Lautersee laden zu einer Rast auf der Etappe nach Mittenwald ein. Hier trifft man andere Wanderer und Tagesausflügler und kann, umgeben von herrlichem Bergpanorama, eine leckere Portion Kaiserschmarren genießen.

Der kleine Lichtsee hingegen wartet kurz hinter der Überquerung des Egger Jochs auf einem Bergplateau in idyllischer Ruhe und Einsamkeit mit Blick auf die Stubaier Alpen. Vielleicht trifft man vereinzelt den ein oder anderen Wanderer, dennoch wird die Stille dort oben nur selten durchbrochen.

Der Obernberger See gibt mit seiner kristallklaren, smaragdschimmernden Farbe den perfekten Postkarten-Bergsee ab. Umgeben von wunderschönem Bergpanorama trägt man diesen Anblick mit bis nach Sterzing.

Obernberger See

Höhenwanderung auf dem Goetheweg 

Eine kurze aber eine der spannendsten Etappen ist die von der Pfeishütte auf dem Goetheweg zum Bergstation Haferlekar an der Innsbrucker Nordkette. Diese Wanderung ist ein Traum für Aussichts-Süchtige wie mich. Die Wanderung ist nicht lang, aber nicht zu unterschätzen.

Sie gehen auf über 1000m Höhe auf einem zwar breiten Pfad und müssen nur wenig Höhenmeter überwinden, aber die dramatischen Karwendelberge und der manchmal schwindelerregende Blick hinunter ins Inntal erfordern trotzdem Konzentration und ein gutes Gefühl für Höhe und Terrain.

Goetheweg oberhalb Innsbruck

 

Die Wanderung durch die Gleirschklamm

Ganz ehrlich war der Abschnitt durch die Gleirschklamm mein persönliches Highlight. Beim Aufstieg auf die Pfeishütte hat sich der Gebirgsbach Gleirsch durch den Fels gegraben und bahnt sich tosend seinen Weg abwärts. Schmale kleine Steige im Fels, teilweise seilversichert sind und von tropfendem oder tosendem Wasser umsäumt, entflammen richtige Abenteuerlust - doch keine Sorge, wem die Klamm nicht ganz geheuer ist, kann alternativ auch auf einem breiten Weg die Klamm umgehen.

Gleirschklamm

Kontrast von Kultur und Natur: Zwischen Berggipfeln und außergewöhnlichen Städten und Stätten

Neben der unberührten Natur, den ruhigen Wanderwegen und den einsamen Bergwelten fernab der Zivilisation, bietet diese Reise zwischendurch immer wieder kulturelle Vielfalt.

Das bezaubernde Tiroler Hauptstadt Innsbruck bietet eine junge, künstlerische Atmosphäre gepaart mit traditioneller Alpenkultur. Sie haben einen ganzen nachmittag Freitzeit in Innsbruck.

Das Kloster Maria Waldrast. Das mitten in den Bergen eine Stätte der Besinnung ist. In der Klosterschänke geht es allerdings in den Sommermonaten hoch her, viele Ausflüger laben sich an den Leckereien aus der Klosterküche, wie leckeren selbst gebackenen Strudel.

Kloster Maria Waldrast

Sterzing hat mich besonders verzaubert, mit seinem Südtiroler Charme und die italienische Küche. Die Reise endet hier und man kann seinen Abschluss hervorragend auf einem der mittelalterlichen Plätzen in der Altstadt mit gutem Essen ausklingen lassen.

Sterzing

Berghüttenübernachtung auf der Pfeishütte

Eine ganz besondere Etappe dieser Reise ist mit Sicherheit der Weg von Mittenwald nach Innsbruck mit Zwischenübernachtung auf der Pfeishütte. Zumindest einmal auf einer Alpenüberquerung sich wie ein echter Bergsteiger fühlen gehört schon dazu. Die Hüttenwirte Vroni und Michl heißen einen sehr herzlich Willkommen und man fühlt sich auf Anhieb wohl in der urigen Berghütte. Genächtigt wird ganz traditionell im Mehrbettzimmer oder sogenannten Hüttenlager.

Hüttenlager

Für mich jedenfalls ist die Alpenüberquerung diejenige, die am besten für Wanderer mit guter Kondition und etwas Erfahrung im Bergwandern geeignet ist, ohne zu anstrengend zu sein. So dass man nach der Wanderung noch Zeit und Muße für andere Erkundungen hat.

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