Mehr über Coast to Coast Walk
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Der Coast to Coast Walk: Welcher Abschnitt passt zu dir?
Der Coast to Coast Walk führt von der irischen See im Westen bis zur Nordseeküste im Osten und zeigt unterwegs, wie unterschiedlich Englands Landschaften sein können. Jeder Abschnitt hat dabei seinen eigenen Charakter und bringt andere Anforderungen mit sich.
Nicht jeder möchte die komplette Route in knapp drei Wochen wandern. Vielleicht fehlt dir die Zeit oder du möchtest erst einmal einen Teil des Coast to Coast Walk kennenlernen. Deshalb werden wir häufig gefragt, welcher Abschnitt besser passt. Wir haben die wichtigsten Unterschiede und Highlights der westlichen und östlichen Route für dich zusammengefasst.
Beide Abschnitte haben ihren ganz eigenen Reiz. Im Westen erwarten dich eindrucksvolle Berglandschaften und anspruchsvollere Etappen, ideal, wenn du gerne etwas sportlicher unterwegs bist. Der Osten ist insgesamt sanfter und etwas leichter zu wandern, führt aber durch ebenso abwechslungsreiche Landschaften und endet schließlich an der Nordseeküste in Robin Hood’s Bay.
Du bist dir noch nicht sicher, welcher Abschnitt besser zu dir passt? Melde dich gerne bei uns. Wir helfen dir dabei, die passende Route für deine Wanderreise zu finden.
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Der östliche Abschnitt (Kirkby Stephen bis Robin Hood’s Bay)
Der östliche Abschnitt des Coast to Coast Walk beginnt in Kirkby Stephen und führt durch gleich zwei Nationalparks: die Yorkshire Dales und die North York Moors. In den Yorkshire Dales wanderst du durch sanfte, grüne Hügellandschaften, vorbei an typisch englischen Steinmauern und kleinen Dörfern. Im Vergleich zum Westen wirkt die Landschaft hier etwas lieblicher, bleibt aber abwechslungsreich.
Zu den Highlights gehören der Nine Standards Rigg mit seinen markanten Steintürmchen, das grüne Swaledale, der gemütliche Ort Richmond und die weiten Moorlandschaften der North York Moors. Zum Abschluss wartet ein besonders schöner Kontrast: Die Route erreicht die Nordseeküste und führt auf dem letzten Abschnitt bis nach Robin Hood’s Bay.
Grundsätzlich ist der östliche Teil weniger steil als der Westen. Es gibt weniger Höhenmeter und kaum Kletterpassagen, einfach ist die Route deshalb aber nicht. Vor allem die langen Tagesetappen und die offenen Moorflächen können fordernd sein. Bei schlechtem Wetter bist du dort oft über längere Zeit ungeschützt unterwegs. Insgesamt gilt das Wetter im Osten als etwas stabiler als im Lake District, mit typisch britischen Wetterwechseln solltest du aber auch hier rechnen.
Die Unterkünfte sind entlang der Route gut verteilt, besonders rund um Richmond und die größeren Dörfer. Da der Coast to Coast Walk vor allem im Sommer sehr beliebt ist, lohnt es sich trotzdem, frühzeitig zu buchen. Auch die Versorgung unterwegs ist im Osten etwas einfacher, da du häufiger durch größere Orte kommst und dich dort mit Proviant für die nächsten Etappen eindecken kannst. Ein Lunchpaket von der Unterkunft bleibt aber auch hier eine praktische Option.
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Der westliche Abschnitt (St. Bees bis Kirkby Stephen)
Der westliche Abschnitt beginnt in St. Bees und führt durch den Lake District Nationalpark. Dich erwarten Seen, Berge und grüne Täler, dazu einige der bekanntesten Landschaften Nordenglands. Alfred Wainwright, der den Coast to Coast Walk entworfen hat, bezeichnete diesen Teil als den schönsten Abschnitt der gesamten Route.
Zu den Highlights gehören Ennerdale Water, der westlichste See des Nationalparks, die typisch englischen Orte Grasmere und Patterdale sowie Helvellyn, der dritthöchste Berg Englands. Von hier eröffnen sich weite Ausblicke auf die umliegenden Gipfel des Lake District.
Der westliche Abschnitt ist insgesamt bergiger und anspruchsvoller als der Osten. Steile Anstiege, felsige Pfade und größere Höhenunterschiede gehören hier dazu, deshalb solltest du eine gute Grundkondition mitbringen und trittsicher sein. Auch das Wetter trägt seinen Teil zum Abenteuer bei: Sonnige Abschnitte können sich schnell mit Regen, Nebel und Wind abwechseln.
Entlang der Route gibt es einige gut verteilte Unterkünfte, die meist in kleineren Orten liegen. Gerade in der Hauptsaison sind diese schnell ausgebucht, deshalb lohnt sich eine frühzeitige Buchung. In den größeren Ortschaften kannst du dich mit Proviant eindecken, auf abgelegeneren Etappen solltest du aber ausreichend Verpflegung dabeihaben. Viele Gastgeber bieten dafür praktische Lunchpakete an, häufig mit Sandwich, Obst und einer kleinen Tüte Chips.