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Geschrieben von
Anja Vogel
Anja Vogel

Leichte Alpenüberquerung Schweiz: Klosters - Tirano

Als Produktmanagerin bei AbenteuerWege habe ich immer wieder das Glück, in die schönsten Regionen der Alpen reisen zu dürfen, um neue Routen für unsere Kunden auszukundschaften. Einer meiner letzten Research-Trips ging in die Schweiz, um eine neue, leichte Alpenüberquerungs-Route ausfindig zu machen.

Was soll ich sagen? Ich habe mich in diese Tour sofort verliebt!

Leichte, abwechslungsreiche Wanderungen

Wir wollten eine Alpenüberquerung kreieren, wo neben dem Wandern auch noch ausreichend Zeit für Muße und Erkundungen in den wunderschönen Bergdörfern und Alpenstädtchen ist. Und vor allem: Dass man nach der Wanderung auch noch genügend Energie dazu hat.

Bei vielen der schwierigeren Alpenüberquerungen ist man den ganzen Tag unterwegs, muss teilweise sehr viele Kilometer und Höhenmeter hinter sich bringen und abends will man dann nur noch etwas zu Essen und abschließend ins Bett. (Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung! 😊)

Eine Alpenüberquerung für Wandergenießer und -anfänger sollte es werden. Deshalb sind auf der Tour von Klosters nach Tirano die Etappen allesamt sehr moderat, meist mit Gehzeiten zwischen drei bis fünf Stunden. So kann man sich unterwegs hinreichend Zeit lassen für ausgedehnte Pausen und hat den Nachmittag noch zur freien Verfügung.

Schweizer Bergidylle pur

Neben den bekannten Orten wie Klosters, Davos und Pontresina, gibt es entlang der Strecke viele wunderschöne Kleinode zu entdecken. In Bergün habe ich mich sofort wie die kleine Heidi gefühlt. Bergün ist ein Schweizer Bergdorf mit alter Bausubstanz, ganz wie im vergangenen Jahrhundert.

Ein Traum ist auch die Alpe Grüm, die nur per Bahn oder zu Fuß zu erreichen ist. Am Nachmittag auf der Terrasse ein erfrischendes Bier mit Blick auf den Gletscher – ein Wanderer-Traum.

Ganz besonders angetan hat es mir Poschiavo. Der gelungene Mix aus schweizerischer Korrektheit und italienischem Dolce-Vita macht dieses Städtchen so liebenswert. Auf dem Plazzo Centrale tummeln sich Touristen und Einheimische und das Eis schmeckt schon so gut wie in Italien.

Die Rhätische Bahn und der Bernina Express

Die roten Züge der Rhätischen Bahn sind ständiger Begleiter auf dieser Tour. Es ist eine außerordentliche Ingenieursleistung, wie die Bahntrasse sich über die Berge windet, über Viadukte, in Schleifen und Tunnels und Kreisviadukten. Kein Wunder, dass die Strecke zum Unseco-Weltkulturerbe ernannt worden ist. Vor allem die Strecke zwischen Bergün und Preda ist sagenhaft. Der Zug wechselt so oft die Talseite, kurvt und kreist sich Richtung Albula Tunnel, dass man gar nicht mehr weiß, was einem geschieht.

Die roten Züge gehören zu dieser romantischen Kulisse, wie die Gletscher und Berggipfel. Und das Gute daran ist: Sollten die Beine einmal müde sein, ist ein Bahnsteig nie weit entfernt.

Unbedingt empfehlen würde ich nach der Reise die Rückfahrt mit den Panorama-Wagen des Bernina Express zurück bis Landquart. Alle Wanderstation werden nochmal abgefahren und das ist definitiv das Beste Ende dieser großartigen Alpenüberquerung.

Haben Sie noch Fragen? Gerne helfen wir Ihnen bei allen Anliegen weiter.

Kontaktieren Sie uns oder lesen noch mehr zu unseren Alpenüberquerungen für Anfänger im Blog.

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