Abenteuerwege.de

Yamaha XT 600 E (3TB, 1993)

XT600_90000_thumb1

klick zum Vergrößern

XT_Winter_thumb

klick zum Vergrößern

Meine gute alte XT hält derzeit Winterschlaf. Nach über 90.000km die sie bis zum März 2006 problemlos abgespult hat, verliert sie leider derzeit Öl an der Getriebeausgangswelle. Eine Riefe auf der Schaltwelle lässt die Dichtung nicht mehr wirklich ihren Dienst tun und sorgt für unschönen Ölverlust. Der Ausbau der Welle wird es leider erforderlich machen den Motor komplett auseinander zu nehmen. Diesen Umstand werde ich direkt nutzen das standhafte Aggregat general zu überholen!!

Die XT hat mich bei Wind und Wetter selten im Stich gelassen. Und wenn, war meine Nachlässigkeit der Grund (wie ein zu spät ausgetauschtes Lenkkopflager das das Fahren im Sand unmöglich gemacht hat oder nicht wirklich packendes Öl im italienischen Hinterland, dass die Kupplung mehr Rutschen als Greifen lassen hat.). Anonsten braucht es nur die regelmäßige Wartung (Ölwechel, Luftfilterwechsel, Kettensatzwechsel, Kettenpfelge, Bremskontrolle) um unendlich viel Spaß an der XT zu haben.

Die XT hat mich bereits mehrmals nach Tunesien, durch Italien, nach Frankreich oder Belgien und Luxemburg begleitet. Stets war sie zuverlässig und die sagemumwobene Robustheit kann ich nur unterstreichen. Ich bin gepannt ob die neuste Generation von XTs an den Kult der alten Maschinen anschließen kann.

Tank: Acerbistank schwarz, 20l

Motorschutzblech: von alter Tenere:
Bild. Vorne normal an Rahmen, hinten mit Abstandsschrauben und Winkelprofil angeschraubt: Bild.

Hauptständer: Five Star; Vorteil: scheint einer der wenigen stabilen Ständer zu sein. Nachteil: Motorrad ist schwer auf den Ständer zu ziehen, bepackt fast unmöglich, da kein Ausleger.
Wohl die beste Alternative:
SW-Motech

Gespäcksystem: Five Star Träger (nicht empfehlenswert, da überstehende Schrauben, die an den Koffern scheuern: Bild. Bessere Alternative: Hepco & Becker).

Koffer:
Daerr-Alukoffer mit Touratech Anbausatz. Die Koffer sind leicht und im Notfall schnell ausbeulbar (und ich weiss wovon ich rede!!). Die Innenbefestigung mittels des Touratech-Anbausatzes erschwert zwar das Abnehmen der Koffer, aber eben auch den schnellen Zugriff durch allzu flinke, fremde Finger.

Cockpit: Roadbookhalter Mapbox:
Bild. Da es für den Acerbistank kaum einen vernünftigen Tankrucksack mit Kartenfach gibt, die aus meiner Sicht beste Lösung. Bezugsquelle: mapbox.de.

GPS-Halterung: Bisher aus einfacher ehemaliger Handy-Halterung selbst gebaut. Vibrationsentkoppelt durch an den Schrauben unterlegte Gummiringe. Hat sich bisher toll bewährt!
Bild. Mit dem neuen GPS V habe ich mir aber dann auch die Touratechhalterung gegönnt.

GPS: Garmin GPS II Plus und GPS V (weil Autorouting). Software: MapSource 6.5 mit City Select Europe 7.0

Sigma BC800 Tacho (Zur Befestigung siehe hier:
Sigma-Tacho an XT)

Bordsteckdose: einfache Bordspannungssteckdose von Conrad Elektronic (z.B. für Ladegeräte, Stromversorgung GPS etc.)

Cockpitverkleidung: Eigenbau. Unglaublich effektiv auf längeren Anreisestrecken!
Bild.

Sonstiges: Lucas Stahlfexleitungen vorne und hinten; einfache, dreistufige Griffheizung von Saito; RR-Ölthermometer (am Meßstab kann man zwei Kerben für den Ölstand einritzen); Krallenfußrasten

Home